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    Ratgeber
    8 min 2026-03-23

    Amazon Brand Store 2026: Storefront erstellen & optimieren

    Amazon Brand Store erstellen: Aufbau, Best Practices, Analytics und PPC-Integration. Kostenlos mit Brand Registry.

    Was ist ein Amazon Brand Store?

    Ein Amazon Brand Store ist eine kostenlose, mehrseitige Storefront, die ausschliesslich Markeninhabern zur Verfuegung steht. Stell dir den Brand Store wie einen Mini-Onlineshop innerhalb von Amazon vor: Du hast eine eigene URL (amazon.de/stores/DeinMarkenname), eine individuelle Startseite, Kategorieseiten und die volle Kontrolle ueber Layout und Inhalte.

    Der entscheidende Vorteil gegenueber einer normalen Produktseite: In deinem Brand Store erscheinen ausschliesslich deine eigenen Produkte. Kein Konkurrent kann sich hier einnisten. Keine "Aehnliche Produkte"-Boxen, keine gesponserten Anzeigen von Wettbewerbern. Dein Store gehoert dir allein.

    Amazon Brand Stores bestehen aus einzelnen Seiten, die du per Drag-and-Drop mit verschiedenen Content-Bausteinen zusammenstellst: Bildkacheln, Videos, Produktgalerien, Bestseller-Karussells und Textbloecke. Du brauchst weder Programmierkenntnisse noch einen Designer -- Amazon stellt dir vorgefertigte Templates zur Verfuegung.

    Warum ein Brand Store wichtig ist

    • Markenpraesenz: Du kontrollierst, wie deine Marke auf Amazon wahrgenommen wird
    • Kein Wettbewerb auf deinen Seiten: Konkurrenten sind komplett ausgesperrt
    • Hoehere Conversion: Kunden, die deinen Store besuchen, kaufen im Schnitt haeufiger, weil sie gezielt dein Sortiment durchstoebern
    • Werbeziel fuer Sponsored Brands: Du kannst Kunden direkt in deinen Store leiten statt auf einzelne Produktseiten
    • Kostenlos: Amazon stellt die Brand Store Funktion ohne zusaetzliche Gebuehren bereit

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    Voraussetzungen: Die Amazon Brand Registry

    Bevor du einen Brand Store erstellen kannst, brauchst du Zugang zur Amazon Brand Registry. Ohne Brand Registry kein Brand Store -- das ist die harte Voraussetzung.

    Was du fuer die Brand Registry brauchst

    1. Eine eingetragene Marke: Deine Marke muss in einem offiziell anerkannten Markenregister eingetragen sein. In Deutschland ist das das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), in der EU das EUIPO. Eine laufende Anmeldung reicht in der Regel nicht -- die Marke muss registriert sein.
    1. Ein Professional Seller Account: Der Individual-Plan reicht nicht. Du brauchst das Professional-Paket (39 EUR/Monat zzgl. MwSt.).
    1. Die Marke auf deinen Produkten: Amazon verlangt Nachweise, dass die Marke sichtbar auf deinen Produkten oder der Verpackung angebracht ist. Fotos oder Produktbilder als Beleg vorbereiten.
    1. Verifizierung: Amazon sendet einen Verifizierungscode an den offiziellen Ansprechpartner deiner Markenregistrierung. Dieser Schritt dauert in der Regel 2-4 Wochen.

    Wenn du deine Marke noch nicht registriert hast, findest du eine detaillierte Anleitung in unserem Brand Registry Guide.

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    Store-Aufbau: Schritt fuer Schritt

    Schritt 1: Brand Store erstellen

    Oeffne in Seller Central den Bereich Stores > Stores verwalten. Waehle deine registrierte Marke aus und klicke auf "Store erstellen". Amazon startet den Store Builder, ein visueller Editor, mit dem du Seiten per Drag-and-Drop zusammenstellst.

    Schritt 2: Die Homepage gestalten

    Die Homepage ist die wichtigste Seite deines Stores. Kunden landen hier, wenn sie auf deinen Markennamen klicken oder ueber Sponsored Brands Anzeigen reinkommen. Deine Homepage sollte drei Dinge sofort kommunizieren:

    1. Wer du bist: Ein Header-Bild (3000 x 600 Pixel) mit deinem Markennamen und einer klaren Botschaft
    2. Was du anbietest: Eine Uebersicht deiner wichtigsten Produktkategorien als Bildkacheln
    3. Was deine Bestseller sind: Ein Produkt-Karussell mit deinen meistverkauften oder margenstaerksten Produkten

    Verzichte auf der Homepage auf lange Texte. Kunden wollen Produkte sehen, nicht lesen. Nutze stattdessen hochwertige Bilder und kurze, praegnante Ueberschriften.

    Schritt 3: Kategorieseiten anlegen

    Fuer jede Produktkategorie erstellst du eine eigene Unterseite. Wenn du zum Beispiel Kuechenprodukte verkaufst, koenntest du Kategorieseiten fuer "Messer", "Toepfe" und "Zubehoer" anlegen.

    Jede Kategorieseite sollte enthalten:

    • Ein Kategorie-Header-Bild (passend zur Produktgruppe)
    • Ein Produktraster mit allen relevanten Produkten der Kategorie
    • Optional: Vergleichstabelle -- damit Kunden verschiedene Varianten direkt gegenueberstellen koennen

    Tipp: Halte die Navigation flach. Maximal 3 Ebenen. Kunden sollen mit 1-2 Klicks beim gewuenschten Produkt landen.

    Schritt 4: Content-Bausteine nutzen

    Amazon stellt dir verschiedene Bausteine (Widgets) zur Verfuegung:

    BausteinBeschreibungBester Einsatz
    Hero-BildGrossflaechiges Bild mit optionalem Text-OverlayHomepage-Header
    ProduktrasterAutomatische Produktliste mit Preis und BewertungenKategorieseiten
    BildkachelnKlickbare Bilder, die auf Produkte oder Unterseiten verlinkenNavigation und Cross-Selling
    VideoEingebettetes ProduktvideoHomepage, Markenstory
    Bestseller-KarussellScrollbare Liste deiner Top-ProdukteHomepage
    TextblockFreitext fuer BeschreibungenMarkenstory, Ueber-uns

    Schritt 5: Einreichen und warten

    Wenn du mit deinem Store zufrieden bist, reichst du ihn bei Amazon zur Pruefung ein. Die Moderation dauert in der Regel 24-72 Stunden. Amazon prueft, ob dein Store den Richtlinien entspricht: keine irrefuehrenden Aussagen, keine externen Links, keine verbotenen Inhalte. Nach der Freigabe ist dein Store sofort live.

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    Best Practices fuer einen erfolgreichen Brand Store

    1. Mobile-First denken

    Ueber 60 % der Amazon-Kunden kaufen per Smartphone. Pruefe deinen Store daher immer in der mobilen Vorschau. Bilder muessen auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar sein, und Texte duerfen nicht zu lang sein.

    2. Hochwertige Bilder verwenden

    Dein Store lebt von Bildern. Nutze professionelle Produktfotos und Lifestyle-Aufnahmen. Ein hochwertiger Store signalisiert dem Kunden: Diese Marke nimmt sich selbst ernst. Ein Store mit unscharfen Handy-Fotos signalisiert das Gegenteil.

    3. Saisonale Anpassungen vornehmen

    Aktualisiere deinen Store regelmaessig. Vor dem Prime Day, Black Friday oder Weihnachten solltest du deine Homepage anpassen: saisonale Header-Bilder, spezielle Angebots-Kategorieseiten und deine aktuellen Bestseller prominent platzieren. Amazon belohnt aktive Stores mit besserer Sichtbarkeit.

    4. Videos einbauen

    Stores mit Videos erzielen laut Amazon-internen Daten eine deutlich hoehere Verweildauer. Ein kurzes Markenvideo (30-60 Sekunden) auf der Homepage kann den Unterschied machen. Es muss kein Hollywood-Produktionswert sein -- ein sauberes Produktvideo mit gutem Licht reicht aus.

    5. A+ Content nicht vergessen

    Dein Brand Store und dein A+ Content sollten visuell zusammenpassen. Verwende dieselbe Bildsprache, dieselben Farben und denselben Tonfall. Der Store ist die Erweiterung deiner Produktseiten -- nicht ein separates Projekt.

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    Store Analytics: Erfolg messen

    Amazon stellt dir im Brand Store Dashboard umfangreiche Analysen zur Verfuegung. Unter Stores > Store Insights findest du folgende Kennzahlen:

    • Besucher: Wie viele Kunden deinen Store besucht haben
    • Seitenaufrufe: Wie oft einzelne Seiten angesehen wurden
    • Umsatz: Welcher Umsatz ueber deinen Store generiert wurde
    • Einheiten: Wie viele Produkte ueber den Store verkauft wurden
    • Verweildauer: Wie lange Kunden in deinem Store geblieben sind

    Die wichtigsten Metriken

    Die relevanteste Kennzahl ist die Umsatz pro Besucher (Revenue per Visitor). Diese Zahl zeigt dir, wie effektiv dein Store Besucher in Kaeufer konvertiert. Wenn der Wert niedrig ist, stimmt etwas mit deinem Store nicht: schlechte Navigation, unattraktive Bilder oder falsche Produkte auf der Homepage.

    Vergleiche ausserdem die Performance einzelner Seiten. Wenn deine "Zubehoer"-Seite deutlich weniger Umsatz generiert als deine "Bestseller"-Seite, solltest du pruefen, ob die Navigation klar genug ist und ob die Produkte auf der Zubehoer-Seite relevant sind.

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    Brand Store und PPC: Die perfekte Kombination

    Dein Brand Store wird erst dann richtig maechtig, wenn du ihn mit Amazon PPC kombinierst. Sponsored Brands Anzeigen koennen direkt auf deinen Brand Store oder eine spezifische Kategorieseite verlinken.

    Sponsored Brands auf den Store leiten

    Statt Kunden ueber Sponsored Brands auf eine einzelne Produktseite zu schicken (wo sie sofort Konkurrenz sehen), leitest du sie in deinen Brand Store. Dort sehen sie ausschliesslich deine Produkte und koennen dein gesamtes Sortiment entdecken.

    Die Conversion Rate ist in der Regel hoeher, wenn du Kunden auf eine relevante Kategorieseite leitest statt auf die Store-Homepage. Wenn deine Sponsored Brands Anzeige "Kuechen-Messer" bewirbt, verlinke direkt auf deine "Messer"-Kategorieseite im Store.

    Sponsored Brands Video und Store

    Du kannst Sponsored Brands Video Ads erstellen, die direkt in deinen Store fuehren. Video Ads haben in der Regel eine hoehere Click-Through-Rate als statische Anzeigen. Kombiniert mit einem gut aufgebauten Store ergibt das einen Verkaufstrichter, der Aufmerksamkeit erzeugt (Video), Vertrauen aufbaut (Store) und zum Kauf fuehrt (Produktseite).

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    Brand Store und Repricing: Mehr Umsatz bei gleicher Marge

    Was hat dein Brand Store mit Repricing zu tun? Mehr als du denkst.

    Wenn Kunden ueber deinen Brand Store einkaufen, landen sie trotzdem auf der normalen Produktseite, wenn sie ein Produkt anklicken. Dort entscheidet weiterhin die BuyBox, wer den Verkauf bekommt. Ein schoener Brand Store bringt dir also wenig, wenn du auf deinen eigenen Produktseiten die BuyBox nicht haeltst.

    Genau hier kommt ein Repricer ins Spiel. arbytrage.io sorgt dafuer, dass deine Preise auf allen EU-Marktplaetzen automatisch angepasst werden, sodass du die BuyBox haeltst -- auch wenn Kunden ueber deinen Brand Store kommen. Der Repricer schuetzt dabei deine Mindestmarge, damit du nicht unter deinem Schmerzpunkt verkaufst.

    Die Kombination funktioniert so: Dein Brand Store bringt Kunden gezielt zu deinen Produkten. Dein Repricer stellt sicher, dass du auf diesen Produkten auch die BuyBox haeltst. Ohne Repricer riskierst du, dass der schoenste Brand Store Kunden zu deiner Produktseite fuehrt -- und dort ein Konkurrent den Verkauf bekommt.

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    Haeufig gestellte Fragen (FAQ)

    Kostet der Amazon Brand Store etwas?

    Nein. Der Brand Store ist komplett kostenlos. Du brauchst lediglich eine eingetragene Marke und die Amazon Brand Registry. Es gibt keine monatlichen Gebuehren, keine Einrichtungskosten und kein Limit fuer die Anzahl der Seiten.

    Wie lange dauert es, bis mein Brand Store live ist?

    Nachdem du deinen Store eingereicht hast, prueft Amazon ihn in der Regel innerhalb von 24-72 Stunden. In Spitzenzeiten (vor Prime Day, Black Friday) kann es auch 5-7 Tage dauern. Du erhaeltst eine Benachrichtigung in Seller Central, sobald dein Store freigegeben oder abgelehnt wurde.

    Kann ich meinen Brand Store auf mehreren EU-Marktplaetzen nutzen?

    Ja, aber du musst fuer jeden Marktplatz (amazon.de, amazon.fr, amazon.it, amazon.es usw.) einen separaten Store erstellen. Die Inhalte werden nicht automatisch uebersetzt oder uebertragen. Fuer Pan-EU Seller bedeutet das zusaetzlichen Aufwand, aber auch die Chance, den Store fuer jedes Land individuell zu optimieren.

    Brauche ich einen Brand Store, wenn ich nur wenige Produkte habe?

    Auch mit 3-5 Produkten lohnt sich ein Brand Store. Er dient als zentrale Anlaufstelle fuer deine Marke und ist Voraussetzung fuer Sponsored Brands Anzeigen. Selbst ein minimaler Store mit einer Homepage und einer Kategorieseite ist besser als gar keiner.

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    Zusammenfassung

    Der Amazon Brand Store ist eines der wertvollsten kostenlosen Tools, die Amazon Markeninhabern bietet. Hier die wichtigsten Punkte:

    • Der Brand Store ist dein eigener Shop innerhalb von Amazon -- ohne Konkurrenz auf deinen Seiten
    • Voraussetzung ist die Amazon Brand Registry mit einer eingetragenen Marke
    • Dein Store besteht aus einer Homepage und Kategorieseiten, die du per Drag-and-Drop gestaltest
    • Mobile-First, hochwertige Bilder und regelmaessige Aktualisierungen sind entscheidend
    • Store Analytics zeigen dir, welche Seiten und Produkte am besten performen
    • Kombiniert mit Sponsored Brands Anzeigen wird dein Store zum Verkaufstrichter
    • Ein Repricer stellt sicher, dass du auf den Produkten, zu denen dein Store fuehrt, die BuyBox haeltst

    Dein Brand Store ist die Buehne. Dein Repricer ist die Maschine dahinter. Zusammen sorgen sie dafuer, dass Kunden bei dir kaufen -- nicht bei der Konkurrenz.

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