eBay vs Amazon: Zwei Plattformen, zwei Welten
Der wichtigste Unterschied laesst sich in einem Satz zusammenfassen: eBay ist ein Marktplatz, Amazon ist ein Produktkatalog.
Auf eBay erstellst du ein eigenes Listing fuer jedes Produkt, das du verkaufst. Du bestimmst Titel, Bilder, Beschreibung und Preis komplett selbst. Jeder Verkaeufer hat seine eigene Produktseite. Kaeufer vergleichen verschiedene Angebote verschiedener Verkaeufer und entscheiden sich dann fuer eines.
Auf Amazon funktioniert es anders. Hier gibt es fuer jedes Produkt genau eine Produktseite (identifiziert durch eine ASIN). Wenn fuenf Haendler denselben Bluetooth-Kopfhoerer verkaufen, teilen sie sich alle dieselbe Seite. Wer den Kauf bekommt, entscheidet der BuyBox-Algorithmus. Der Kaeufer klickt auf "In den Einkaufswagen" und kauft automatisch beim Verkaeufer, der gerade die BuyBox haelt.
Diese fundamentale Architektur beeinflusst alles: Wie du deine Produkte praesentierst, wie du deine Preise setzt, wie du mit Wettbewerbern umgehst und welche Tools du brauchst.
Bei eBay steht dein Angebot im Vordergrund — dein Shop, deine Fotos, dein Ruf als Verkaeufer. Bei Amazon steht das Produkt im Vordergrund — und du bist einer von vielen Anbietern hinter dem Vorhang.
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Die grosse Vergleichstabelle
| Kriterium | Amazon | eBay |
|---|---|---|
| Geschaeftsmodell | Produktkatalog (ASIN-basiert) | Marktplatz (Listing-basiert) |
| Kaufmechanismus | BuyBox (ein Verkaeufer pro Klick) | Kaeufer waehlt Listing selbst |
| Verkaufsformat | Nur Festpreis | Festpreis + Auktion |
| Reichweite (DE) | ca. 44 Mio. monatliche Besucher | ca. 22 Mio. monatliche Besucher |
| Globale Nutzer | ca. 310 Mio. aktive Accounts | ca. 132 Mio. aktive Kaeufer |
| Fulfillment | FBA (Fulfillment by Amazon) | Kein eigenes Fulfillment |
| Gebuehrenmodell | Referral Fee + FBA Fee + Abo | Angebotsgebuehr + Verkaufsprovision |
| Typische Gebuehr | 7-15% + FBA-Kosten + 39 EUR/Mo | 10-13% + 0,35 EUR Angebotsgebuehr |
| Kundenstamm | Neuware-Kaeufer, Prime-Mitglieder | Schnaepchenjaeger, Sammler, Gebrauchtware |
| Kategorien-Staerke | Elektronik, Haushalt, Buecher | Sammlerstuecke, Mode, KFZ-Teile, Gebrauchtes |
| Internationalisierung | Pan-EU (ein Account, 9 Marktplaetze) | Separate Accounts pro Land |
| Repricing | Essentiell (BuyBox-Kampf) | Optional (Listing-Sichtbarkeit) |
| Eintrittsbarriere | Mittel (Markenfreigaben, FBA-Setup) | Niedrig (sofort loslegen) |
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Gebuehren-Vergleich im Detail
Die Gebuehrenstruktur ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Plattformwahl. Beide Marktplaetze verdienen an jeder Transaktion mit — aber auf unterschiedliche Weise.
Amazon Gebuehren 2026
Amazon arbeitet mit einem Schichtmodell. Du zahlst nicht nur eine Provision, sondern mehrere Gebuehren gleichzeitig:
Monatliches Abo: 39 EUR/Monat (netto) fuer den Professional Account. Ohne diesen Account kannst du nicht professionell verkaufen, und du verlierst den Zugang zu wichtigen Features wie Werbung und BuyBox-Berechtigung. Alternativ gibt es den Individual-Tarif mit 0,99 EUR pro Verkauf, der sich aber nur fuer weniger als 40 Verkaeufe pro Monat lohnt.
Referral Fee (Verkaufsprovision): Zwischen 7% und 15% des Verkaufspreises, je nach Kategorie. Die meisten Kategorien liegen bei 15%. Detailliert aufgeschluesselt findest du das in unserem Guide zu Amazon Seller Fees 2026.
FBA-Versandgebuehren: Wenn du Amazon-Logistik nutzt (und das solltest du fuer die BuyBox), zahlst du pro versandter Einheit. Die Hoehe haengt von Gewicht und Groesse ab. Fuer ein Standardpaket bis 400g zahlst du ca. 3,10 EUR in Deutschland. Seit 2026 hat Amazon die FBA-Gebuehren in Europa durchschnittlich um 0,17 EUR pro Einheit gesenkt.
Lagergebuehren: 18,01 EUR pro Kubikmeter und Monat (Januar bis September), 24,22 EUR in der Peak Season (Oktober bis Dezember). Dazu kommen Langzeitlagergebuehren ab 241 Tagen.
Rechenbeispiel Amazon: Du verkaufst ein Produkt fuer 25 EUR. - Referral Fee (15%): 3,75 EUR - FBA-Gebuehr: 3,10 EUR - Anteiliger Abo-Beitrag (bei 200 Verkaeufen/Monat): 0,20 EUR - Gesamtgebuehren: ca. 7,05 EUR (28,2%)
eBay Gebuehren 2026
eBay rechnet einfacher, aber das bedeutet nicht unbedingt guenstiger:
Angebotsgebuehr: Die ersten 300-400 Angebote pro Monat sind bei den meisten eBay-Shops kostenlos (abhaengig vom Shop-Abo). Darueber hinaus: 0,35 EUR pro Angebot. Mit dem eBay-Basis-Shop (39,95 EUR/Monat) bekommst du 400 Festpreisangebote inklusive.
Verkaufsprovision (Final Value Fee): Zwischen 3% und 13% je nach Kategorie, die meisten liegen bei 11-13%. Dazu kommt eine Festgebuehr von 0,35 EUR pro Bestellung.
Zahlungsabwicklung: Seit eBay von PayPal auf das eigene Zahlungssystem (Adyen-basiert) umgestellt hat, sind die Zahlungsgebuehren in der Verkaufsprovision integriert. Es fallen keine separaten PayPal-Gebuehren mehr an.
Shop-Abo (optional): Basis (39,95 EUR/Mo), Top (79,95 EUR/Mo), Premium (299,95 EUR/Mo).
Rechenbeispiel eBay: Du verkaufst dasselbe Produkt fuer 25 EUR. - Verkaufsprovision (11%): 2,75 EUR - Festgebuehr: 0,35 EUR - Anteiliger Shop-Beitrag (bei 200 Verkaeufen/Monat): 0,20 EUR - Gesamtgebuehren: ca. 3,30 EUR (13,2%)
Das Gebuehren-Fazit
Auf den ersten Blick sieht eBay deutlich guenstiger aus. Aber der Vergleich ist nicht ganz fair: Bei Amazon bekommst du fuer die hoehere Gebuehr auch Logistik, Prime-Badge, Lagerung und Zugang zu einem kaufkraeftigeren Kundenstamm. Wenn du bei eBay selbst verpackst und versendest, musst du Verpackungsmaterial und Versandkosten separat kalkulieren. Nutzt du einen externen Fulfillment-Dienstleister, kommen auch dort Kosten hinzu.
Die relevante Frage ist nicht "Wo zahle ich weniger Gebuehren?", sondern "Wo bleibt unter dem Strich mehr Gewinn pro Stueck?"
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Fuer wen eignet sich eBay besser?
eBay ist nicht einfach das "billigere Amazon". Es ist eine Plattform mit eigenen Staerken und einem eigenen Kaeufer-Profil:
Einzelstuecke und Gebrauchtwaren. Wenn du gebrauchte Ware verkaufst — ob Elektronik, Buecher, Kleidung oder Moebel — ist eBay die natuerliche Wahl. Amazon ist stark auf Neuware ausgerichtet. Gebrauchte Artikel auf Amazon zu verkaufen ist moeglich, aber die Sichtbarkeit ist deutlich schlechter, und die BuyBox ist fuer "Used"-Angebote stark eingeschraenkt.
Sammlerstuecke und Raritaeten. Briefmarken, Muenzen, Vintage-Uhren, Trading Cards, antiquarische Buecher — fuer all das gibt es auf eBay eine etablierte Kaeuferschaft. Auf Amazon existieren diese Kategorien kaum oder gar nicht.
Nischen ohne Amazon-Praesenz. Manche Produktkategorien funktionieren auf eBay hervorragend, waehrend sie auf Amazon kaum Nachfrage haben. KFZ-Teile sind ein klassisches Beispiel: eBay ist in Deutschland die fuehrende Plattform fuer Autoteile und Zubehoer.
Niedrige Einstiegsbarriere. Auf eBay kannst du sofort loslegen. Du brauchst kein FBA-Setup, keine Markenfreigabe und kein kompliziertes Onboarding. Fuer Privatverkaeufer und Gelegenheitsverkaeufer ist das ein grosser Vorteil.
Auktionsformat. Fuer seltene oder schwer zu bewertende Artikel kann das Auktionsformat den Preis in die Hoehe treiben. Bei Sammlerstuecken, limitierten Editionen oder Vintage-Ware erzielst du per Auktion manchmal deutlich mehr als mit einem Festpreis.
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Fuer wen eignet sich Amazon besser?
Amazon spielt seine Staerken bei Neuware mit hohen Stueckzahlen aus:
Markenprodukte und Neuware. Wenn du neue, markengebundene Produkte verkaufst — ob im Wholesale oder per Arbitrage — ist Amazon die ueberlegene Plattform. Die Kaeufer auf Amazon erwarten Neuware und sind bereit, dafuer marktgerechte Preise zu zahlen. Die Conversion-Rate auf Amazon liegt im Schnitt bei 10-15%, auf eBay bei 2-5%.
FBA-Skalierung. Mit Fulfillment by Amazon lagerst du deine Produkte in Amazon-Lagern ein und Amazon uebernimmt Versand, Retouren und Kundenservice. Das ermoeglicht dir, Hunderte oder Tausende Produkte zu verkaufen, ohne eigene Logistik aufzubauen. Auf eBay gibt es kein vergleichbares Programm.
Pan-EU und Internationalisierung. Mit einem einzigen Amazon-Seller-Account kannst du auf neun europaeischen Marktplaetzen gleichzeitig verkaufen: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Belgien, Polen, Schweden und UK. Pan-EU FBA lagert deine Produkte automatisch in Lagern nahe der Nachfrage. Bei eBay musst du fuer jedes Land separate Angebote erstellen und den internationalen Versand selbst organisieren.
Hohe Stueckzahlen. Wenn du 500 oder 5.000 Einheiten eines Produkts verkaufen willst, ist Amazon die bessere Wahl. Der Produktkatalog-Ansatz bedeutet, dass du dich auf ein bestehendes Listing setzen kannst, ohne eigene Produktseiten anlegen zu muessen. In Kombination mit FBA ist die Skalierung fast unbegrenzt.
Amazon Advertising. Amazons Werbeplattform (PPC) ist eines der effektivsten Performance-Marketing-Tools im E-Commerce. Du kannst gezielt auf Produktseiten und in Suchergebnissen werben. eBay hat mittlerweile auch Werbemoeglichkeiten, aber sie sind deutlich weniger ausgereift.
Wenn du neu im Amazon-Handel bist und wissen willst, was der Einstieg kostet, wirf einen Blick auf unseren FBA Starter Guide.
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Beide Plattformen gleichzeitig nutzen?
Die Frage "eBay oder Amazon?" suggeriert, dass du dich entscheiden musst. Musst du nicht. Viele erfolgreiche Haendler verkaufen auf beiden Plattformen — und das kann eine sehr sinnvolle Strategie sein.
Multi-Channel lohnt sich, wenn:
- Du Produkte hast, die auf einer Plattform allein nicht genug Nachfrage generieren
- Du Restposten oder B-Ware auf eBay abverkaufen willst, waehrend dein Hauptgeschaeft auf Amazon laeuft
- Du dein Risiko streuen willst — Abhaengigkeit von einer einzelnen Plattform ist gefaehrlich
- Du unterschiedliche Zielgruppen bedienen kannst: Neuware auf Amazon, Gebrauchtes auf eBay
Multi-Channel erfordert aber auch:
- Bestandssynchronisation ueber beide Plattformen (Ueberverkauf vermeiden)
- Separate Preisstrategien, weil die Gebuehrenstrukturen und Kaeufererwartungen unterschiedlich sind
- Doppelten Aufwand bei Kundenservice und Retouren-Management
- Ein ERP-System oder Multi-Channel-Tool, das beide Kanaele verbindet
Die Praxis zeigt: Die meisten Haendler starten auf einer Plattform, optimieren dort ihre Prozesse und erweitern dann. Wenn du mit Amazon-Arbitrage oder -Wholesale startest, ist eBay ein natuerlicher zweiter Kanal fuer Slow-Mover und Restposten.
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Repricing auf Amazon vs eBay
Repricing — also die automatische Anpassung deiner Verkaufspreise — funktioniert auf beiden Plattformen, ist aber auf Amazon fundamental wichtiger als auf eBay.
Warum Repricing auf Amazon unverzichtbar ist
Auf Amazon entscheidet der Preis massgeblich ueber die BuyBox. Und die BuyBox entscheidet ueber 82-90% aller Verkaeufe. Das bedeutet: Wenn dein Preis nicht wettbewerbsfaehig ist, bist du fuer die meisten Kaeufer unsichtbar. Nicht "weniger sichtbar" — unsichtbar.
Die Herausforderung: Preise auf Amazon aendern sich staendig. Deine Konkurrenten nutzen selbst Repricer, und die Preise koennen sich mehrmals pro Stunde aendern. Manuelles Nachpruefen und Anpassen ist bei mehr als 20-30 Produkten schlicht nicht machbar.
Ein Amazon-Repricer ueberwacht die Preise deiner Konkurrenten in Echtzeit und passt deine Preise innerhalb deiner definierten Min/Max-Grenzen automatisch an. Die Strategie kann dabei variieren — von aggressivem Unterbieten bis hin zu intelligentem Margenschutz. Welche Strategien es gibt, erklaeren wir in unserem Repricer-Vergleich 2026.
Repricing auf eBay: Optional, aber hilfreich
Auf eBay gibt es keine BuyBox. Jedes Listing steht fuer sich. Das bedeutet: Dein Preis beeinflusst deine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen (guenstigere Angebote tendieren dazu, hoeher zu ranken), aber der Effekt ist deutlich weniger binear als auf Amazon.
eBay beruecksichtigt neben dem Preis auch Faktoren wie Verkaeuferbewertung, Versandgeschwindigkeit, Artikelzustand und Listingqualitaet. Ein teureres Angebot mit besseren Bewertungen kann trotzdem vor einem billigeren Angebot erscheinen.
Repricing auf eBay ist deshalb eher eine Optimierung als eine Notwendigkeit. Du kannst auf eBay auch ohne Repricer erfolgreich verkaufen — auf Amazon ist das ab einer gewissen Groesse praktisch unmoeglich.
Warum Amazon-Repricing komplexer ist
Amazon-Repricing muss deutlich mehr Variablen beruecksichtigen als eBay-Repricing:
- BuyBox-Status: Habe ich die BuyBox gerade? Wenn ja, Preis hoch. Wenn nein, Preis runter.
- Konkurrenz-Typ: Verkauft Amazon selbst das Produkt? Ist der Konkurrent FBA oder FBM?
- Landed Price: Amazon betrachtet den Gesamtpreis inklusive Versand
- Seller-Metriken: Dein Account-Health beeinflusst die BuyBox-Berechtigung
- Mehrere Marktplaetze: Bei Pan-EU musst du Preise auf bis zu neun Marktplaetzen gleichzeitig steuern
Diese Komplexitaet ist der Grund, warum ein spezialisierter Amazon-Repricer kein Luxus, sondern ein notwendiges Werkzeug ist — besonders wenn du auf mehreren europaeischen Marktplaetzen gleichzeitig verkaufst.
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FAQ: eBay vs Amazon
Ist es einfacher, auf eBay oder auf Amazon zu verkaufen?
Der Einstieg ist auf eBay einfacher. Du kannst sofort Angebote einstellen, ohne FBA-Setup oder Markenfreigaben. Langfristig ist Amazon aber systematischer aufgebaut: Wenn du FBA nutzt, uebernimmt Amazon Versand und Kundenservice fuer dich. Die Lernkurve bei Amazon ist steiler, aber das Skalierungspotenzial ist groesser.
Kann ich dasselbe Produkt auf eBay und Amazon gleichzeitig verkaufen?
Ja, das ist erlaubt und gaengige Praxis. Achte aber auf die Bestandssynchronisation — wenn du auf beiden Plattformen denselben Bestand anbietest, musst du Ueberverkaeufe vermeiden. Ausserdem verlangt Amazon, dass dein Preis auf Amazon nicht hoeher ist als auf anderen Kanaelen (Amazon Price Parity Policy, inzwischen gelockert, aber weiterhin beobachtet).
Welche Plattform hat weniger Konkurrenz?
Pauschal laesst sich das nicht sagen. Auf Amazon gibt es in vielen Kategorien extrem starke Konkurrenz, besonders wenn Amazon selbst als Retail-Verkaeufer auftritt. Auf eBay ist die Konkurrenz in Nischen wie Sammlerstuecken oder KFZ-Teilen zwar vorhanden, aber oft weniger preisaggressiv. Die niedrigere Einstiegsbarriere bei eBay bedeutet allerdings auch mehr Gelegenheitsverkaeufer.
Brauche ich einen Gewerbeschein, um auf eBay oder Amazon zu verkaufen?
In Deutschland ja, wenn du gewerblich verkaufst. Sowohl eBay als auch Amazon verlangen bei gewerblichen Konten eine Gewerbeanmeldung und Steuerdaten. Privatverkaeufe sind auf eBay einfacher moeglich — auf Amazon ist Privatverkauf de facto nicht vorgesehen.
Welche Plattform eignet sich besser fuer Anfaenger?
Wenn du ohne Investition und ohne Logistik-Setup starten willst, ist eBay der einfachere Einstieg. Wenn du bereit bist, etwas mehr zu investieren und von Anfang an ein skalierbares Geschaeft aufbauen willst, ist Amazon mit FBA die bessere Grundlage.
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Fazit: Es kommt auf dein Geschaeftsmodell an
eBay und Amazon sind keine Gegensaetze, sondern unterschiedliche Werkzeuge. eBay glaenzt bei Einzelstuecken, Gebrauchtwaren und Nischenprodukten. Amazon ist die ueberlegene Plattform fuer Neuware, Markenprodukte und skalierbare Geschaeftsmodelle mit FBA.
Fuer viele Haendler ist die beste Strategie eine Kombination: Amazon als Hauptkanal fuer Neuware mit hoher Drehrate, eBay als Nebenkanal fuer Restposten, B-Ware und Nischenprodukte. Wer sein Amazon-Geschaeft professionell betreiben will, kommt an automatisiertem Repricing nicht vorbei — denn ohne BuyBox verkaufst du auf Amazon praktisch nichts.
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